Planungsgeschichte
Historie

10.10.2012 Übergabe der Villa Seeliger durch Herrn Pink (Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel) an Prof. Dr. Riemer (Präsidenten des Landesmusikrates Niedersachsen). Mit der Nutzung der Villa Seeliger ist das Raumkonzept der Landesmusikakademie Niedersachsen als zentrale Bildungsstätte der musikalischen Aus- und Weiterbildung vollendet.


26.11.2011 Unterzeichnung der zwischen der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel (Direktor Dr. Karl Ermert) und der gemeinnützigen Landesmusikakademie Niedersachsen GmbH (Prof. Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer, Amtszeit als Präsident 1993-2011) erarbeiteten Kooperationsvereinbarung.


2010 Bei weiteren Untersuchungen zur Bausubstanz der Villa Seeliger wird umfangreicher Schwammbefall im Dachgeschoss der Villa festgestellt, der eine grundlegende Sanierung und weitere Kosten zur Folge hat. Die Umbau- und Renovierungsmaßnahmen der Villa verzögern die Fertigstellung bis in das Jahr 2012. Für die Geschäftsstelle und die Büros der Mitarbeiter der Landesmusikakademie Niedersachsen stellt die Stadt Wolfenbüttel Räume im Haus Rosenwall 1 als Interimslösung zur Verfügung.

Der Erhalt und die Renovierung der Villa Seeliger, ein bedeutendes geschütztes Baudenkmal großbürgerlicher Architektur im Raum Braunschweig-Wolfenbüttel, wird als wichtige Aufgabe angesehen und von der Stiftung Niedersachsen, der Niedersächsischen Lottostiftung, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und der Stiftung Nord/LB-Öffentliche mit bedeutenden Beiträgen finanziert. Weiterhin beteiligen sich an der Finanzierung die Stadt Wolfenbüttel, das Land Niedersachsen, die Niedersächsische Sparkassenstiftung, der Sparkassenverband Niedersachsen, der Förderkreis Musikkultur in Niedersachsen und der Lan- desmusikrat Niedersachsen mit Mitteln, die von den Mitgliedsverbänden in einer Spendenaktion gesammelt wurden.


17. Februar 2010 Konstituierende Sitzung des Aufsichtsrats der gemeinnützigen Landesmusikakademie Niedersachsen GmbH. Dem Aufsichtsrat gehören vertragsgemäß an: der Präsident und der Vizepräsident des Landesmusikrats Niedersachsen e. V., ein Vertreter des Niedersächsischen Ministeriums für Wissen- schaft und Kultur, ein Vertreter der Stiftungen, ein Vertreter der Musikwirtschaft, ein Vertreter des Bankwesens, ein Vertreter der Stadt Wolfenbüttel.


01. Januar 2010 Zielvereinbarung für Probebetrieb der Landesmusikakademie tritt in Kraft

Das Land fördert innerhalb der Säule „Musikland Niedersachsen" den Landesmusikrat als Betreiber der Landesmusikakademie Niedersachsen gGmbH beim Aufbau der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel bei der Wahrnehmung der jeweils satzungsgemäßen Aufgaben. Die entsprechende von beiden Seiten unterzeichnete Zielvereinbarung für den Probebetrieb der Landesmusikakademie tritt zum 01. Januar 2009 in Kraft. Danach wird der Landesmusikrat zum Aufbau der Landesmusikakademie Niedersachsen fachlich an Baubesprechungen und Beratungen mitwirken, Betriebsabläufe und Belegungspläne entwickeln, Beratungen mit der Stadt Wolfenbüttel über den Abschluss von Verträgen zur Belegung des Jugendgästehauses führen, an der Erarbeitung der HU-Bau der Villa Seeliger mitwirken und Beratungen mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel über den Abschluss einer Kooperation in programmatischen wie logistischen Aspekten führen. Darüber hinaus wird der LMR wird im Jahr 2009 zusätzlich folgende Maßnahmen an der Landesmusikakademie durchführen oder einleiten:

Maßnahmen, die als Stufenmodell vom LMR so entwickelt und durchgeführt werden, dass sie auf Maßnahmen der Laienmusikverbände in Niedersachsen aufbauen und zu Maßnahmen der Bundesakademie für kulturelle Bildung oder anderer Bundesakademien hinführen, wie z.B. Chorleiter- oder Dirigentenlehrgänge im C-Bereich.

Konzepte, die vom LMR und der Bundesakademie für kulturelle Bildung gemeinsam geplant und durchgeführt werden, wie z.B. Kurse in digitaler Musiktechnologie und Tontechnik oder Seminare in Medien- und Produktionstechnik.

Konzepte, die vom LMR als profilbildende Maßnahmen zur Entwicklung neuer Aufgabenschwerpunkte der Landesmusikakademie geplant und durchgeführt werden, wie z.B. Werkstätten für Begabungen in Jazz, Rock- und Popmusik, Kurse und Modellprojekte im Bereich "Interkulturelle Bildung in Musik".


28. Oktober 2008 Richtfest für Neubau der Landesmusikakademie Niedersachsen in Wolfenbüttel

Gemeinsam mit 200 Gästen aus dem Musikleben Niedersachsens begeht der Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann und der Präsident des Landesmusikrates, Prof. Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer am 28. August 2008 das Richtfest der Landesmusikakademie Niedersachsen. Damit wurde ein wichtiger Abschnitt zur zeitnahen Fertigstellung der Akademie abgeschlossen; die umfangreichen und aufwendigen Innenausbauten insbesondere im Bereich der Raumakustik können nun unabhängig von den Witterungsbedingungen fortgesetzt werden.


26. Oktober 2007 Erster Spatenstich für Landesmusikakademie Niedersachsen in Wolfenbüttel

Ministerpräsident Christian Wulff, der Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann, der Präsident des Landesmusikrates, Prof. Dr. Karl-Jürgen Kemmelmeyer und der Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel, Thomas Pink, leiten am 26. Oktober mit dem symbolischen ersten Spatenstich die Bauphase der Landesmusikakademie Niedersachsen ein. "Für die Nachwuchsförderung wird die Landesmusikakademie künftig das Zentrum für Aus- und Weiterbildung in Niedersachsen sein", sagt der Ministerpräsident in seinem einleitenden Redebeitrag. Er freue sich darüber hinaus, dass der Landesmusikrat bereit sei, die Trägerschaft für dieses zentrale Projekt des Musiklandes Niedersachsen zu übernehmen.


09. Oktober 2006 der Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann und der Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel Axel Gummert unterzeichnen die Rahmenvereinbarung über den Bau der Landesmusikakademie Niedersachsen. Das Land Niedersachsen und die Stadt Wolfenbüttel verpflichten sich mit diesem Rahmenvertrag zur gemeinsamen Errichtung der Landesmusikakademie. Bauherr ist das Land. Die Landesmusikakademie mit angeschlossenem Gästehaus soll auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes "Alte Spinnerei" in Wolfenbüttel entstehen. Bestandteil der Gesamtkonzeption ist auch die "Villa Seeliger".

Damit wird die Errichtung der Landesmusikakademie Niedersachsen ab 2007 in Wolfenbüttel als wichtiges Projekt der Landesregierung für die Kultur in Niedersachsen tatsächlich umgesetzt. "Die Landesmusikakademie wird die Basis und Qualität unseres Musiklandes Niedersachsen entscheidend stärken", so Kulturminister Stratmann. Für den Bau der Landesmusikakademie werden insgesamt 11,2 Millionen Euro benötigt. Das Land stellt für die Baumaßnahme rund 7,2 Millionen Euro zur Verfügung, die Stadt Wolfenbüttel rund 4 Millionen Euro. Betreiber der Akademie wird der Landesmusikrat Niedersachsen sein.


16. August 2006 der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff besucht auf seiner Sommerreise den Standort der zukünftigen Landesmusikakademie in Wolfenbüttel. Der Bürgermeister der Stadt Wolfenbüttel, Axel Gummert, und der Geschäftsführer des Landesmusikrates , Manfred Sauga, begrüßen den Ministerpräsidenten in den Räumen der Seeliger Villa und erläutern noch einmal das Konzept der Akademie, die kulturelles Erbe - die denkmalgerecht sanierte Seeliger Villa - und moderne Funktionalität - der Neubau der großen Funktionsräume und des Gästehauses in fußläufiger Nähe der Villa - wie bei keinem anderen vorhandenen Standort bundesweit miteinander verbinden wird.

Der Ministerpräsident erläutert noch einmal, warum ihm das Projekt der Landesmusikakademie persönlich sehr am Herzen liege. Niedersachsen brauche endlich eine Landesmusikakademie, die auf viele Jahre und für viele junge und erwachsene Musikerinnen und Musiker Arbeitsmöglichkeiten schaffe, die ihnen eine optimale Entfaltung ihrer Interessen und Talente erlaubt. Das Kabinett habe auf seiner Haushaltsklausur die erforderlichen Mittel bewilligt und er gehe davon aus, dass 2007 die Grundsteinlegung für den Neubau erfolge und 2008 die Eröffnung gefeiert werden könne.


Herbst 2005 eine Arbeitsgruppe des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Oberfinanzdirektion erstellt gemeinsam mit dem Landesmusikrat, dem Staatshochbauamt Braunschweig und der Stadt Wolfenbüttel ein Konzept erarbeitet, das dem Landeskabinett vorgelegt werden soll.


30. Juni 2004 Sparklausur des Landeskabinetts mit folgendem Beschluss: "Das Kabinett hält zudem an seinen Plänen für eine Landesmusikakademie fest."


30.09.2003 Kabinettssitzung mit folgendem Beschluss: "Zur Stärkung des "Musiklandes Niedersachsen" stellt die Landesregierung in Aussicht, für die

Haushaltsjahre ab 2006 einen Betrag von bis zu maximal 7,2 Mio. Euro zur Errichtung eines Neubaus für eine Landesmusikakademie in die Mittelfristige Finanzplanung aufzunehmen. Sie knüpft dies an die Vorlage eines Gesamtkonzepts bis zum Ende des ersten Quartals 2004, aus dem der Gesamtfinanzierungsbedarf schlüssig hervorgeht und die finanzielle Beteiligung der Stadt Wolfenbüttel, des Landesmusikrates sowie von Stiftungen und Sponsoren hervorgeht."


Juni 2003 bei der Verabschiedung des Nachtragshaushaltes 2003 sieht sich die neu gewählte Landesregierung aufgrund der angespannten Haushaltslage gezwungen, neben anderen Landesprojekten auch die im Juli 2000 für den Haushalt 2003 vorgesehene Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 2,91 Mio. Euro vorerst zu streichen.


31. März 2003 bei einem ersten Arbeitsgespräch nach der Landtagswahl 2003 des Präsidiums des Landesmusikrates mit dem neuen Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann (CDU), erklärt der Minister, dass er angesichts der Sparauflagen des Kabinetts für sein Haus in 2003 und 2004 keine Mittel für die Errichtung und den Betrieb einer Landesmusikakademie bereit stellen könne; die Abteilungsleiterin, Frau Barbara Kisseler, merkt bei dem Gespräch an, "angesichts eines fast 25jährigen Versuches, in Niedersachsen eine Landesmusikakademie zu errichten" wäre das Jubiläumsjahr 2005 der Anlass festzuhalten, dass sich "ein Land wie Niedersachsen keine Landesmusikakademie leisten könne".


Februar 2003 in den Wahlprüfsteinen des Landesmusikrates zur Landtagswahl 2003 erklären sich die vier Parteien Bündnis 90/DIE GRÜNEN, CDU, FDP und SPD für die Errichtung und den Betrieb einer Landesmusikakademie in Wolfenbüttel


Dezember 2002 den europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerb zur Landesmusikakademie gewinnt das Würzburger Architektenbüro Kuntz und Manz mit einem "herzförmig geschwungenen Solitär" für Akademiegebäude und Gästehausneubau. Wegen der bevorstehenden Landtagswahl und der absehbar nicht finanzierbaren geschätzten Gesamtkosten von 18 Mio. Euro wird jedoch die ursprünglich geplante anschließende Realisierungsplanung nicht durchgeführt


15. Mai 2002 der von der CDU-Fraktion in Juni 2001 eingebrachte und vom Fachausschuss modifizierte Entschließungsantrag "Musikkultur in Niedersachsen anerkennen, stärken und fördern" wird mit den Stimmen der SPD-Mehrheit im Landtag verabschiedet; er fordert eine "umgehende Umsetzung des Landtagsbeschlusses in Bezug auf die Einrichtung einer Landesmusikakademie"


April 2002 der Architektenwettbewerb zur Landesmusikakademie - von Landesmusikrat mit 54.000 Euro aus Mitteln der Spendenaktion für die Landesmusikakademie mitfinanziert - wird europaweit ausgeschrieben

September 2001 die Mitgliederversammlung des Landesmusikrates stimmt dem Standort Wolfenbüttel und dem vorgesehenen Nutzungskonzept zu und erklärt die Bereitschaft, eine halbe Million DM zum Bau der Akademie durch eine Spendenaktion aufzubringen


20. Juni 2001 nach teilweise kontroverser Debatte über einen innerstädtischen Alternativ-Standort für die Akademie beschließt der Rat der Stadt Wolfenbüttel mit rot-grüner Mehrheit, im Bereich zwischen Seeliger-Park und Spinnerei-Gelände die notwendigen Flächen für den Bau der Landesmusikakademie bereitzustellen und dort ein Jugendgästehaus zu errichten sowie die Seeliger-Villa mit Auflagen für den Denkmalschutz und museale Nutzungen für die Landesmusikakademie zur Verfügung zu stellen


15. Juni 2001 die CDU-Fraktion bringt einen Entschließungsantrag "Musikkultur in Niedersachsen anerkennen, stärken und fördern" im Landtag ein, der "die zügige Einrichtung und Absicherung des Betriebes ... einer Landesmusikakademie" fordert. Der Antrag wird an des Fachausschuss verwiesen


September 2000 auf der Kabinettssitzung am 19.09. wird eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 5,7 Mio. DM beschlossen, die im Doppelhaushalt 2002/2003 abgelöst werden kann


Juli 2000 nach massiven Protesten aus dem Laienmusikbereich teilt das Ministerium mit, dass aufgrund des aktualisierten Planungsstands eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 5,7 Mio. DM mit der Ergänzungsvorlage zum Haushaltsplanentwurf 2001 zur Errichtung der Landesmusikakademie bereitgestellt werden soll


Mai 2000 der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Dr. Uwe Reinhardt, teilt der Presse auf Anfrage mit, dass im kommenden Landeshaushalt kein Geld für die Landesmusikakademie zur Verfügung stehe und verwies dabei auf die schleppenden Planungen in Wolfenbüttel; bei den Beratungen zum Haushalt 2002 werde neu nachgedacht


April 2000 Landesmusikrat schlägt der Stadt den bereits öffentlich diskutierten Standortkompromiss "Seeliger-Parkplatz und Spinnerei-Gelände" zur Realisierung vor; Stadt Wolfenbüttel sieht sich außerstande hierüber kurzfristig ohne Finanzierungszusage des Landes zu entscheiden


März 2000 Landesmusikrat legt der Stadt Wolfenbüttel eine Architektenstudie zur Realisierung einer Landesmusikakademie im Seeliger-Park vor; Gremien der Stadt reagieren ablehnend auf den Standortvorschlag


Bis Nov. 1999 Arbeitsgruppe "Akademiestandort Wolfenbüttel" überprüft gleichzeitig in 10 Sitzungen sechs verschiedene Objekte und Standorte in Wolfenbüttel in Hinblick auf Eignung und Realisierungsmöglichkeit mit negativem Ergebnis


Juli 1999 die vom Minister berufene Arbeitsgruppe "Akademiestandort Wolfenbüttel" legt als Zwischenergebnis den paraphierten Kooperationsvertrag zwischen "Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel" und Landesmusikrat Niedersachsen zum Betrieb einer "Landesmusikakademie Niedersachsen" in Wolfenbüttel vor


Juni 1998 nach der Landtagswahl informiert der neue Minister für Wissenschaft und Kultur, Thomas Oppermann, auf einer Pressekonferenz, der Standort der Landesmusikakademie in Niedersachsen solle Wolfenbüttel sein; hier biete sich in Verbindung mit der vorhandenen Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel die Lösung mit den besten Synergieeffekten angesichts der derzeit schwierigen Haushaltslage


Ab Nov. 1997 das Land Niedersachsen prüft gemeinsam mit dem Landesmusikrat (Präsident seit September 1993 Prof. Dr. Karl Jürgen Kemmelmeyer) geeignete Objekte für den Akademiestandort. Für die Standorte Bad Iburg (Schloss), Hannover (Ratsgymnasium) und Salzgitter-Ringelheim (Schloss) werden wiederum Untersuchungen durchgeführt und teilweise umfangreiche Planungsunterlagen erstellt


Juni 1996 in der "Weißen Mappe" als Antwort auf die "Rote Mappe" des Niedersächsischen Heimatbundes 1996 erklärt die Landesregierung: "Die Realisierung des Projektes Landesmusikakademie noch vor der Jahrtausendwende wird angestrebt."


Februar 1996 die Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Frau Schuchardt, teilt mit: "Ich bedauere sehr, dass die Eigentümerin des Schlosses Wrisbergholzen die Zusage, ihr Anwesen für die geplante Landesmusikakademie zur Verfügung zu stellen, aus persönlichen Gründen zurückgezogen hat. Selbstverständlich müssen wir dies jedoch akzeptieren. Die Niedersächsische Landesregierung hält an ihrem Vorhaben, eine Landesmusikakademie zu errichten, weiter fest."


Dezember 1995 mit dem Haushaltsgesetz 1996 wird eine Summe von 13,1 Mio. DM als mittelfristiger Landesanteil zur Finanzierung der Landesmusikakademie Wrisbergholzen im Rahmen einer Verpflichtungsermächtigung eingesetzt; gleichzeitig wird von der "Societäts-Treuhand GmbH" ein privates Fondsfinanzierungsmodell für die fehlenden 9,4 Mio. DM vorgelegt


8. Juli 1993 Helga Schuchardt, Ministerin für Wissenschaft und Kultur, teilt der Öffentlichkeit mit: Schloss Wrisbergholzen bei Alfeld soll die Heimstatt der Landesmusikakademie werden ; im Rahmen einer Hauptuntersuchung-Bau ermittelt die NILEG Kosten in Höhe von 22,5 Mio. DM


Herbst 1992 rot-grüne Landesregierung ermöglicht Ausschreibung über die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände, in der Städte und Kommunen aufgefordert werden, einen geeigneten Standort für die Landesmusikakademie zu suchen; 52 Bewerbungen gehen ein, 10 kommen in die engere Wahl und werden nochmals von einer Kommission, bestehend aus Vertretern des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, des Staatshochbauamtes, der Denkmalpflege und des Landesmusikrates bei einer Standortbesichtigung genauer geprüft


1987 Absage von Minister Cassens für eine Landesmusikakademie zugunsten der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel ("Ich fange von oben an")


1982 Erstellung von Umbau- und Finanzierungsplänen für das in Abwicklung befindliche Internatsgymnasiums Helmstedt durch den Landesmusikrat und den Landkreis; Landtagseingabe zum Umbau des in Abwicklung befindlichen Internatsgymnasiums überweist der Landtag einstimmig der Landesregierung "zur Berücksichtigung"


Herbst 1980 erste Objektbesichtigung für eine Landesmusikakademie in der Schelenburg bei Osnabrück auf der Basis vom Landesmusikrat (Präsident Eberhard Schmidt von 1978 - 1993) und der CDU-Landesregierung vorgelegten "Musikplans Niedersachsen"


 

 

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